f.j.neffe
Member
Dabei seit: 09.11.2007
Herkunft: Um Ulm herum
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| Sich selbst ein Freund werden |
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In jedem Menschen gibt es eine Instanz, die alle wichtigen Lebensfunktionen steuert; das ist nicht der bewusste Verstand. Ich nenne diese Instanz das Unbewusste.
Wenn das Unbewusste Dir so deutliche Probleme = Lebensaufgaben stellt, so ist das das seine Signalsprache, in der es Dir was für Dich Wichtiges mitzuteilen hat, wodurch Du lernst, Deine feineren Kräfte zu verstehen und sie zu lenken.
Feinere Kräfte ist das Gegenteil von gröbere Kräfte. Solange Du also nach Möglichkeiten suchst, mit MEHR und größerem Krafteinsatz zum Ziel zu kommen, bsit Du in der verkehrten Richtung unterwegs.
Es ist auch müßig bis lächerlich, nach Tricks zu suchen, mit denen man das Unbewusste austricksen könnte, denn es weiß im Vergleich zu dem, was Dir bewusst ist, ALLES. Es wäre also sehr viel angebrachter, sehr zuvorkommend und interessiert die Kommunikation mit diesem wichtigsten Lebenspartner zu lernen. So wie man mit einem Menschen redet, mit dem man gut Freund werden möchte.
Wenn Du mit etwas Abstand Deinen bisherigen Umgang mit Deinen unbewussten Kräften untersuchst, wirst Du sehen, dass Dein Umgang mit diesen Kräften geeignet war, das Problem noch zu vergrößern. Versetze Dich einfach in die Lage dieser, Deiner Kräfte und frage Dich, ob Du so von Dir behandelt werden möchtest!
Ich hab mich als Ich-kann-Schule-Lehrer seit 35 Jahren mit diesem feinen bzw. verkehrt herum groben Umgang des Menschen mit sich selbst befasst. Um die Probleme zu lösen, bedarf es keiner Anstrengung aber Genauigkeit und Sorgfalt. Es zeigt sich ja immer sofort, ob Du den richtigen Ton Dir gegenüber gefunden hast: Wenns schwer geht, ist das ein hervorragendes Zeichen dafür, dass es ANDERS leichter geht. Im Misserfolgsfall sehe ich den Betroffenen immer DASSELBE noch steigern und mit Gewalt oder List durchdrücken wollen. So geht man nicht mal mit Feinden um - und mit seinen eigenen Talenten klugerweise schon gar nicht.
Wenn Du das Wachsen und sich Entwickeln Deines Problems anschaust, kannst Du den engen Zusammenhang erkennen mit dem, wie Du es jeweils siehst und Dir zurechtlegst. Würde ich Dir eine etwas andere, Dir logischer erscheinende Erklärung geben und Du sie übernehmen, so würde sich Dein Problem sofort genauso verändern wie Deine dazu gepflegte Einstellung. Warum also nicht sich gemeinsam mit seinen Kräften auf LÖUNG & GUTE ENTWICKLUNG einstellen? So einfach könne das nicht gehen? Nun, das wäre wieder eine - wirksame - Einstellung. Es geht - ist auch wirksam.
Ich wünsche Dir guten Erfolg.
Franz Josef Neffe
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16.12.2009 11:22 |
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Bolli
Member
Dabei seit: 10.01.2010
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| RE: Valsalva-Mechanismus! brauche hilfe |
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Hallo needhelp,
ich glaube das Problem hast du schon richtig identifiziert bei dir..!! Während du zu sprechen versucht machst du das sogenannte Valsalva Manöver bei bestimmten Vokalen und versuchst die Wörter wie "Dinge" rauszupressen.
Um ganz sicher zu gehen..kannst du diese Vokale bzw. Wörter die diese Vokale enthalten flüssiger oder ganz flüssig aussprechen, wenn du alleine bist? Wenn ja, dann bist du ein Valsalva Kandidat (nicht alle Stotterer sind Valsalva Kandidaten).
Ich hatte das gleiche Problem und bin mittlerweile auf dem sehr guten Weg der Besserung. Es gibt ein Buch hierzu von William Perry "Unterstand and Controlling Stuttering". Es ist leider auf Englisch und nicht gerade leicht zu verstehen. William Perry hat Mitte der 80er Jahre bei sich selbst herausgefunden, dass er stottert, da er beim Sprechen das sog. Valsalva Manöver durchführt. Jedoch ist dies noch nicht wissenschaftlich bewiesen bzw. wird gerade von ihm in klinischen Studien anhand von Test-Personen bewiesen. Aus meiner persönlichen Sicht hat er mit dem Buch einen Volltreffer gelandet.
Er hat ein sog. Trainingsprogramm entwickelt um den Valsalva Mechanismus zu kontrollieren, welches im nach ca. einem Jahr Training zu flüssigem Sprechen verhalf. Er ist nicht mehr rückfällig geworden. Ich übe seit ca. 2 Monaten nach seiner Methode und werde immer flüssiger. Es ist nicht nur das ich flüssiger werde. Ich spüre wie ich Kontrolle darüber bekomme - gerade in stressigen Situationen klappt es auch. Stottern liegt nicht mehr irgendwo in der Luft während es ganzen Tages und kommt hier oder da mal zum Vorschein.
Es ist keine "Übernachtlösung". Aber die wirst du auch nicht finden. Auch ist das Buch ein Rundumansatz, d.h. man muss es komplett verstanden haben (nicht nur gelesen sondern verstanden - am besten dreimal lesen) und dies auch RICHTIG anwenden können. Nur leider steht kein Lehrer neben dir und zeigt dir wie es geht, was du falsch machst und worauf du bei dir achten musst. Von daher ist es sehr schwierig es anzuwenden. Das Valsalva-Thema scheint wohl bei den Sprach-Therapeuten in Deutschland noch nicht angekommen zu sein. Schade.
Muss jetzt mal lästern. Statt sich den Valsalva-Thesen von Bill Perry anzunehmen und diese ggf. mal wissenschaftlich zu untersuchen anhand von Test-Personen in klinischen Studien, werden von unserem Staat Milliarden für Schweine-Grippe Impfstoffe ausgegeben die dann doch nicht genutzt werden. Dabei stottern ca. 1 % der Bevölkerung. Davon fallen nach Bill Parry - ca. 60 - 70 % in die sog. Valsalva-Gruppe.
Ein kleiner Tipp von mir, wenn du merkst das du bei den nächsten Wörtern blocken könntest: Entspanne beim Sprechen deine Bauchmuskeln. Versuch nicht die Wörter wie "Dinge" rauszupressen. Es fühlt sich wie das richtige an, jedoch verschließt du damit nurnoch mehr den Kehlkopf.
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11.01.2010 00:25 |
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Ralph
Member
Dabei seit: 11.08.2002
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11.01.2010 09:30 |
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Bolli
Member
Dabei seit: 10.01.2010
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11.01.2010 12:34 |
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